Archive for Mai 2014

Einladung „Die Schweiz im Strudel der Globalisierung“

Mai 24, 2014
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Einladung „Die Schweiz im Strudel der Globalisierung“

Mai 24, 2014

Einladung zum Symposium Die Schweiz im Strudel der Globalisierung
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Mai 19, 2014

Impulswelle Symposium 28. Juni 2014

Mit unserem Symposium wollen wir das wahre Gesicht der immer rascher voranschreitenden Globalisierung aufzeigen und eine Plattform für Information und Vernetzung bieten. Da die gesamte Welt der Vermehrung der Profite geopfert werden soll, spielt das globale Finanzsystem eine Hauptrolle. Verstehen die Menschen einmal alle Zusammenhänge, kann man sie nicht mehr täuschen, belügen und betrügen.

Die Globalisierung verstehen: Die folgenden Ideen und Zitate stammen aus dem Buch von Tho- mas P.M. Barnett, “The Pentagon’s New Map: War And Peace In The Twentyfirst Century (Des Pentagon Neue Landkarte: Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert), 2004, Verlag Berkley Books, New York.

Die Globalisierung ist Mittel und Weg zur Beherrschung aller Länder unter der Hegemonie der USA. Sie bildet das Rückgrat der „Neuen Weltordnung“

Uns sind folgende drei Verkehrsflüsse über Landesgrenzen hinweg geläufig:

  • freier Personenverkehr

  • freier Warenverkehr – Rohstoffe und industrielle Güter

  • freier Geldverkehr

    Die Globalisierung beruht noch auf einigen weiteren Regeln: Alle Bodenschätze und alle Staatsbetriebe müs- sen privatisiert werden, die globalisierten Länder müssen sich nicht mehr verteidigen. Es wird ein System gegenseitiger äusserer Abhängigkeiten geschaffen, so dass kein Land mehr selbständig überleben kann, wenn es vollständig globalisiert ist. Dies bedeutet Totalverlust jeder Souveränität und somit das Ende der Nationalstaaten. Vom vierten globalen Verkehrsfluss wird kaum gesprochen:

    􏰀 Die freie, globale Zirkulation der US-amerikanischen Sicherheitskräfte – d.h. der NATO-Armee.

    “Die Globalisierung,” so definiert sie Tom Barnett (S.122) “ist ein Zustand gegenseitig gesicherter Abhängig- keit. Um seine Wirtschaft und Gesellschaft zu globalisieren, muss man in Kauf nehmen, dass fortan die eige- ne Zukunft vorrangig von der Aussenwelt beeinflusst und umgestaltet wird, die eigenen Traditionen in Ver- gessenheit geraten. Man wird in Kauf nehmen müssen, dass importierte Waren und Erzeugnisse den In- landsmarkt überfluten und die eigenen Produzenten in diesem Konkurrenzkampf sich entweder durchsetzen, oder verschwinden werden.

    “Wann immer Regelbrecher unsere Spielregeln nicht einhalten (S.350), werden wir einschreiten, denn unse- re Regeln fördern und schützen die Vernetzung… Wir sind von der Geschichte ermächtigt (S.356), alle Be- drohungen gegen unser Streben nach globaler Vernetzung abzuwehren, denn wir wissen, welchen Preis un- sere Nation, ja die ganze Welt, im Falle des Sieges unserer weltanschaulichen Gegner, bezahlen müssten.”

    “Jawohl” bekennt Barnett, “ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!” (…I say: kill them!”, Seite 282).

    Wie schaffen wir es in den USA, derart über unsere Verhältnisse zu leben und dabei trotzdem riesige Defizite einzufahren?

    Wir bringen eben die Welt dazu, unsere Schuldscheine zu kaufen, weil sie Uncle Sam vertraut und der Dollar verhältnismäßig billig ist. Das Geschäft mit unseren Schuldscheinen (treasury bills) ist umwerfend einfach. Wisst ihr, was es kostet, diese kleinen Papierfetzen zu drucken? Fast nichts! Und wisst ihr, was wir als Ge- genleistung bekommen? Video Recorder, Autos, Computer, usw.! Hört auf zu jammern; denn sollte die Welt jemals draufkommen, welch grossartiges Luftgeschäft wir betreiben, könnten wir in arge Schwierigkeiten kommen.

    “Ein gefährliches Anzeichen für das Versagen unserer Strategie (S.378) wäre die sinkende Bereitschaft der Welt, amerikanische Schuldscheine zu kaufen. Weil Geld die Welt regiert, wäre eine solche Entwicklung der ausschlaggebende Gradmesser für unseren Erfolg im Krieg gegen den Terrorismus.

    Alle Beschränkungen, die den Menschen einengen, werden vergehen, auf dass die Tüchtigsten, Begabtesten und Geeignetsten die Gewinne aus einer Welt ohne Mauern, ohne Kriege, ohne Grenzen einfahren können und ihre Früchte genießen dürfen… Die Erfolglosen werden eliminiert.“ 

 

Antwort des Bundespräsidenten

Mai 13, 2014

Antwort des Bundespräsidenten Didier Burkhalter auf unseren Brief vom 3.4.2014

Verein Impulswelle

Postfach 3156

5430 Wettingen

Bern, 28. April 2014

Ihr Schreiben betreffend die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten verfolgt die Entwicklungen in der Ukraine wie auch die von der internationalen Gemeinschaft getroffenen Massnahmen seit Beginn der Krise aufmerksam.

Der Bundesrat verurteilt in diesem Zusammenhang die Verletzungen von ukrainischem und internationalem Recht. So wurde das Referendum vom 16. März 2014 auf der Krim in Verletzung der ukrainischen Verfassung abgehalten und war damit rechtswidrig. Zudem verstiess die Annexion der Krim durch Russland gegen dessen internationale Verpflichtungen aus verschiedenen bilateralen und multilateralen Staatsverträgen sowie das Völkerrecht, insbesondere gegen das Prinzip der territorialen Integrität der Staaten.

Das Prinzip der territorialen Integrität der Staaten stellt auch ein Grundprinzip der UNO-Charta dar, an welches sich alle Staaten zu halten haben. Mittels der Resolution 68/262, welche auch die Schweiz unterstützte, bekräftigte die UNO-Generalversammlung die territoriale Integrität des ukrainischen Staatsgebiets.

In meiner Funktion als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hielt ich ebenfalls fest, dass das Referendum vom 16. März 2014 im Widerspruch zur ukrainischen Verfassung steht und die von Russland unternommenen Schritte hinsichtlich des Status der Krim gegen das Völkerrecht und die Schlussakte von Helsinki verstossen.

Der Bundesrat betont die Wichtigkeit direkter Gespräche mit allen Partnern auf der Suche nach politischen Wegen der Konfliktlösung. Er wird sich deshalb weiterhin für Deeskalation und Dialog einsetzen, dies auch im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), deren Vorsitz die Schweiz in diesem Jahr innehat. In diesem Zusammenhang begrüsst der Bundesrat auch den Beschluss des Ständigen Rates der OSZE, eine Beobachtermission in die Ukraine zu entsenden.

Mit freundlichen Grüssen

(persönliche Unterschrift)

Didier Burkhalter

Kommentar

1. Unser Bundespräsident und Vorsitzende der OSZE nimmt keinerlei Stellung zu den Vorgängen in Kiew vom 19.- 22. Februar 2014 – dem illegalen Putsch gegen die rechtmässig gewählte Regierung der Ukraine mit offensichtlicher Unterstützung ausländischer Kräfte, insbesondere der USA. Ebensowenig erwähnt er die monatelange Destabilisierung der ukrainischen Gesellschaft durch die USA und Staaten der EU, insbesondere der Bundesrepublik Deutschland. Beides verstösst gegen Völkerrecht und die UNO-Charta.

2. Die „Wahl“ der faschistisch dominierten Übergangsregierung durch das ukrainische Parlament verstiess gegen die ukrainische Verfassung, da die notwendige Mehrheit von 75 Prozent der Stimmen nicht erreicht wurde.

3. Die UNO-Charta garantiert das Selbstbestimmungsrecht der VÖLKER – nicht der Staaten. Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde der Staat „Ukraine“ erst gegründet. Die ehemals zu Russland gehörende Krim wurde in den turbulenten, hektischen Zeiten zwischen 1989 und 1992 nicht an Russland zurückgegeben – ein historischer Fehler, der nun gerechtfertigt wird mit legalistischen Argumenten, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker aushebeln sollen.

4. Es ist äusserst bedenklich, dass der Vorsitzende der OSZE, Bundespräsident Burkhalter, die juristische Interpretation der USA-NATO-EU übernimmt, ohne auf die Argumente in unserem Brief wirklich einzugehen. Wir halten fest, dass die berechtigten Sicherheits-Anliegen und Interessen der Russischen Föderation weiterhin nicht Ernst genommen werden von den westlichen „Partnern“. Eine solche Parteinahme zugunsten der USA-NATO-EU-Interessen durch unseren Bundespräsidenten lehnen wir als Bürger der neutralen Schweiz klar ab.

5. Was wir aus vollem Herzen unterstützen: die Wichtigkeit direkter Gespräche mit allen Partnern auf der Suche nach politischen Wegen der Konfliktlösung. Wir begrüssen mit Nachdruck die Haltung des Bundesrates, sich weiterhin für Deeskalation und Dialog einzusetzen.

6. Hören Sie unsere Bitte: Behandeln Sie die Russische Föderation und die Ukraine als Völker Europas mit bewegter, leidvoller Geschichte und dem Recht auf Gehör und Gerechtigkeit. Verschliessen Sie nicht weiterhin die Augen vor den Massakern am Maidan in Kiew vom 19.- 22. Februar 2014 sowie den ungeklärten Morden mit anschliessender Verbrennung der Leichen im Gewerkschaftshaus von Odessa. Nehmen Sie die Fakten zur Kenntnis – siehe Video http://rt.com/news/157256-odessa-witness-massacre-ukraine/ – und überlassen Sie die über 116 Toten von Odessa nicht der Verdrängung und Vergessenheit. Die Leitmedien der NATO-Länder und der Schweiz geben ein Beispiel für die Verschleierung und Verdrehung von Fakten, die niemals toleriert werden darf.

 

Augenzeugenbericht aus Odessa

Mai 11, 2014

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/05/odessa-acht-achtungszeichen-agent.html#links

Was geschah vor und nach dem Massaker in Odessa?  Wie ist das alles einzuordnen? Dieser Artikel gibt mehr Aufschluss und ist recherchiert vor Ort.

 

Kritische Leserstimmen zur Russlandberichterstattung

Mai 4, 2014


Teil 1: Gespräch zur aktuellen Lage in der Ukraine
und Russland mit Ruth Frei und René Machu


Teil 2: Gespräch zur aktuellen Lage mit
Ruth Frei und René Machu